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                <title>Antiquariat Abaton/Bücher/Alte Drucke und Handschriften/Alte Drucke 16. JahrhundertArtikel</title>
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        <description>Artikel aus der Kategorie Alte Drucke 16. Jahrhundert</description>
        <language>de</language>
        <copyright>Antiquariat Abaton</copyright>
        <lastBuildDate>Thu, 21 May 2026 00:24:24 +0200</lastBuildDate>
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            <title>Antiquariat Abaton/Bücher/Alte Drucke und Handschriften/Alte Drucke 16. JahrhundertArtikel</title>
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                <title>Ermanung zu den Questionieren ab zustellen überflüssigen kosten 1.600,00 €</title>
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                <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 13:19:49 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M999.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;der ersten Publikation des Pforzheimer Theologen Johannes Schwebel (1490-1540), in der er die Erhebung und Verwendung von Almosen für weltliche Zwecke der Kleriker vehement kritisiert. Nach der Veröffentlichung am 1. Dezember musste er fliehen und fand auf der Ebernburg des Ritters Franz von Sickingen  Aufnahme. „Capito, Hedio, Nikolaus Gerbet u. a., besonders aber Melanchthon, waren seine Mitschüler und Freunde, und mit Melanchthon blieb er zeitlebens innig verbunden. Gewiß lernte er hier auch Reuchlin kennen, seinen Landsmann … Schweblin&#039;s Stellung in den confessionellen Streitigkeiten betreffend, spricht er mit Hochachtung von Luther, empfiehlt auch dessen Katechismus, wehrt sich aber gegen den Namen Lutheraner“ (ADB). 
Der große Titelholzschnitt gehört zu den emblematischsten Bildern gegen Papsttum und die katholische Kirche: Dem Zug der Geistlichen mit der Monstranz geht ein glockenschlagender Knecht voran, ein Kniender bietet sein letztes Huhn für den Sündenerlass, hinter ihm der Papst mit der Indulgenz-Bulle vor dem prallen Sack mit der Aufschrift „umb gelt ein sack vol ablaß“.</description>
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                <title>Eine Predigt von Judas Geitz 650,00 €</title>
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                <pubDate>Sun, 15 Sep 2024 12:13:39 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/N157.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;der umfangreichen Predigt des Theologen und Reformators Jakob Schenck (1508-1554) über die Passionsberichte des Matthäus (Mt. 26-27), wo von dem Verrat des Apostels Judas berichtet wird: „Da gieng hin der Zwelffen einer, mit namen Judas Ischarioth, zu den Hohenpriestern, und sprach, Was wolt ir mir geben, ich will jn euch verrhaten…“ Schenk untersucht darin vor allem die Geldgier des Judas Ischarioth, der Christus für „dreissig silberling“ an die Römer verrät. 
Jakob Schenck stammt aus Bad Waldsee, studierte in Wittenberg, wo er mit Luther, Melanchthon und Justus Jonas zusammentraf. Herzog Heinrich der Fromme von Sachsen stellte ihn dann als seinen Hofprediger in Freiberg ein. Die Herzogsgattin Katharina von Mecklenburg finanzierte seine Promotion, die er im Jahre 1536 ablegte. Er hielt sich in Weimar auf und ging im Jahre des vorliegenden Druckes nach Leipzig, dann nach Berlin und wieder nach Leipzig, wo er starb. 
Der Druck gehört zu den seltensten aus der Offizin des Georg Rhau und fällt durch seinen besonders hübschen Satz auf. Die prächtige Titelbordüre zeigt oben ein von Engeln gehaltenes Leichtentuch mit dem Vera Icon Christi und unten das von zwei Putten präsentierte „Wappen“ Christi mit den Insignien des Heilands. Dargestellt sind im wahren und doppelten Wortsinn die „Arma Christi“, die Marterwerkzeuge Kreuz, Dornenkrone, Lanze, Essigschwamm, INRI-Schild etc.</description>
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                <title>De tuenda bona valetudine libellus Eobani Hessi 850,00 €</title>
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                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 20:59:31 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/P029.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Erster Druck der ersten von dem Münnerstädter Mediziner und Pädagogen Johannes Placotomus (1514-1577) edierten Ausgabe, in der das erste Mal überhaupt die Wirkungen von Bier als medizinisches Remedium, aber auch als Genussmittel untersucht wird, wobei auch die Behandlung der Trunkenheit (&quot;ebrietas&quot;) und die Möglichkeiten zur Abhilfe und Kurierung: &quot;In quibus multa eruditè explicantur, studiosis Philosophiæ plurimùm profutura. Eiusdem, De natura &amp; viribus Cerevisiarum, &amp; Mulsarum, opusculum. De causis, praeseruatione, &amp; curatione Ebrietatis, dissertationes. Cum Indice&quot; (Titel).&lt;br&gt;&lt;hr&gt;Konkret werden Fragen gestellt und beantwortet: &quot;Was ist das Getränk Bier? – Wofür sollte Bier in der Ernährung eingesetzt werden? – Ein Vergleich von altem und unserem neuen Bier – Ein Vergleich von Weiß- mit Schwarzbier – Ein Vergleich von einfachem und Mischbier – Ein Vergleich von Wein mit Bier – Weitere Unterschiede zwischen den einzelnen Bieren&quot;: &quot;Qualis sit potus Cerevisia - Unde Cerevisia nutriendi nim habeant - Collatio veterum &amp; nostrae Cervevisiae - Collatio albae &amp; nigrae Cerevisiae - Collatio simplicis &amp; mixtae Cerevisiae - Collatio Vini &amp; Cerevisiae - Aliae Cerevisiarum differentiae&quot; (73ff.).&lt;br&gt;&lt;hr&gt;Der Traktat handelt ferner von Gesundheitsvorschriften, Mäßigkeit im Essen und Trinken, Badewesen, ferner auch mit Kapiteln über die Herstellung von Bier und Wein (vgl. Schoellhorn Nr. 7-9 mit anderen Ausgaben). Eobans Gedicht von der Erhaltung der Gesundheit ist besonders durch die Erläuterungen und dem Anhang des Placotomus von medizingeschichtlichem Wert</description>
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                <title>Wider die böse Sieben ins Teufels Karnöffelspiel 1.260,00 €</title>
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                <pubDate>Sun, 17 Mar 2024 19:22:03 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M988.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Erste Frankfurter Ausgabe des &quot;Karnöffelspielbuchs&quot;, insgesamt dritter Druck. Autor war der evangelische Theologe Cyriacus Spangenberg (1528-1604). Der ersten Frankfurter Ausgabe gingen zwei Drucke aus Eisleben bei Urban Gaubisch voran, beide in demselben Jahr des vorliegenden Frankfurter Drucks von 1562. Das &quot;Karnöffel-Spiel&quot;-Buch gehört zu den seltenen Dokumenten der gedruckten deutschen Literatur aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. &lt;br&gt;Der Autor Spangenberg erweist sich hier Werk als eifriger Mitstreiter in den theologisch-dogmatischen Kämpfen seiner Zeit. &quot;Karnöffel&quot; war ein beliebtes Kartenspiel des 15. und 16. Jahrhunderts. Der Karnöffel, meist einen Kardinal darstellend, stach alle Karten mit Ausnahme der &quot;Sieben&quot; die &quot;teufelsfrei&quot; war und auch schlechthin &quot;der Teufel&quot; genannt wurde. &lt;br&gt;Die &quot;böse Sieben&quot; wird hier gebildet durch eine Gruppe von sieben Männern, die Spangenberg in neun Abschnitten attackiert: Papst Pius, der Mönch Dominicus Limpricius, der Livländer Friedrich Staphylus, der &quot;gottlose Apostat&quot; Stephan Agricola d. J., der Kardinal Contarini, und vor allen &quot;der alte Gecke Jaspar Gennep, Buchdrucker zu Cöllen&quot;, der den protestantischen Katechismus von Spangenbergs Vater zu einem Produkt der Orthodoxie verfälscht hatte. Das Buch strotzt von Grobheit und Heftigkeit, so dass Spangenberg sich am Ende bemüßigt fühlte, eine Entschuldigung abzugeben.&lt;br&gt;Der bemerkenswert schöne Titelholzschnitt zeigt den karikierten Papst als Löwen mit Narrenkappe und Narrenszepter und den Teufel als gefiederten Eber an einem runden Tisch mit Krallenfüßen in würfelndem Disput, sich an die Kehle gehend, während die Würfel auf dem Tisch verteilt bzw. gedreht werden. Es handelt sich um einen völligen Neuschnitt, der weder von Größe, noch Motiv etwas mit dem Holzschnitt der beiden Eislebener Ausgaben zu tun hat </description>
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                <title>Lustgart newer deuttscher Poeteri, in fünff Büchern beschriben. Zu Ehren dem Fürstlichen, Hochlöblichen hauß Würtenberg. Auch allen liebhabern der alten Poetischen Fabeln, sehr nützlich zu lesen 5.800,00 €</title>
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                <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 14:00:40 +0100</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M868.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Monumente deutscher Sprache der Renaissance -MatthiasHoltzwarts &quot;&lt;strong&gt;Lustgart newer deuttscher Poeteri&lt;/strong&gt;&quot;, eine Chronik Württembergsund die erste deutsche Erzählung des &lt;strong&gt;Bauernkriegs &lt;/strong&gt;und des &lt;strong&gt;Konfessionskriegs von Schmalkalden&lt;/strong&gt;in Gnodalius Chronik: Zwei Drucke aus den wichtigsten und elegantestenOffizinen der Zeit: aus derStraßburger Werkstatt desJohann Rihel und aus der Offizin desSebastian Henricpetri in Basel, der seine Bücher mit der großartigen Druckermarke mit dem Emblem des aus dem Steine geschlagenen Feuers zierte. Rihels Druckermarke zeigt dafür unten im Wappen noch Buchstaben-Ligatur-Signet in der Tradition des 15. Jahrhunderts, allerdings in einer prachtvollen Manierismus-Kartusche.&lt;br&gt;Bei Holtzwarts &quot;Poeterei&quot; handelt es sich um die seltene einzige Ausgabe der &lt;strong&gt;Reimchronik des württembergischen Fürstenhauses&lt;/strong&gt;. Von Matthias Holtzwarts &quot;Lebensumständen ist bis jetzt nichts weiter bekannt geworden, als daß er, um 1530 zu Horburg im Oberelsaß geboren und, nachdem er seine humanistischen Studien wahrscheinlich zu Straßburg absolvirt hatte, später zu Rappoltzweiler und Horburg als Magister der Philosophie schriftstellernd lebte und in letzterem Orte gegen 1580 starb. Seine deutschen Schriften, die durch gute Behandlung der Sprache und gesunde Lebensansicht unter den Produkten seiner Zeitgenossen sich vortheilhaft herausheben, sind &amp;#39;Lustgart Newer Teutscher Poeterey&amp;#39; 1568, eigentlich eine gereimte Regentengeschichte von Würtemberg, welche er aber mit den Erzählungen der griechischen und römischen Mythologie durchwebt und deßhalb in der Vorrede gegen den etwaigen Vorwurf, daß er wol gar ein Heide sei, die ernstlichste Verwahrung einlegt...&quot; (ADB).&lt;br&gt;Auch&lt;strong&gt;Petrus Gnodalius&lt;/strong&gt; (1569-1573) legte mit seinem &lt;em&gt;Peürisch und Protestierende Krieg&lt;/em&gt;eine Chronik vor, die derselben Zeit entstammt. Es handelt sich um die beste und vollständigste dervom Übersetzer vermehrten Ausgabe der frühen Darstellung des &lt;strong&gt;Bauernkrieges &lt;/strong&gt;und des &lt;strong&gt;Schmalkaldischen Krieges &lt;/strong&gt;. Der zweite Teil enthält die Schrift &lt;em&gt;Warhaffte und eigentliche Beschreibung des Protestierenden Kriegs Teutscher Nation &lt;/em&gt;des &lt;strong&gt;Lambertus Hortensius &lt;/strong&gt;(1500-1574), desniederländischenHumanisten und Geistlichen, der der die Geschehnisse aus der römisch-katholischen Perspektive schildert.&lt;br&gt;&lt;strong&gt;1)Matthias Holtzwart. &lt;/strong&gt;Lustgart newer deuttscher Poeteri, in fünff Büchern beschriben. 4 nn., 172 (statt 173) num., 3 nn. Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken, blattgroßem Wappenholzschnitt auf dem Titel verso und 4 (statt 5) szenischen Textholzschnitten. &lt;strong&gt;Straßburg, Johann Rihel, 1568.&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Der blattgroße Textholzschnitt auf dem Titel verso zeigt das &lt;strong&gt;württembergischen Wappen&lt;/strong&gt;, flankiert von den Allegorien der Minerva und Diana. Der Textholzschnitt zu Buch IV mit einer schönen allegorischen Darstellung der Moiren bzw. Parzen, die den Lebensfaden spinnen und abtrennen. Jedem Buch ist einandererHolzschnitt vorgangestellt.[Davor gebunden:]&lt;br&gt;&lt;strong&gt;2)Petrus Gnodalius. &lt;/strong&gt;Der Peürisch und Protestierende Krieg. Das ist, historischer, warhafftiger und grundlicher Bericht der Bewrischen empörungen und auffruhr, so im Jar M.D.XXV. bey zeiten der Regierung Caroli des V. Römischen Keisers, in Teutschlandt entstanden, ... in das Teutsch gebracht, und an etlichen oehrteren vermehret, durch M. Jacob Schlussern von Suderburg. 2 Teile in 1 Band. 10 Bl., CLXXVI S.; CXLV S., 1 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken. &lt;strong&gt;Basel, Sebastian Henricpetri, 1573&lt;/strong&gt;</description>
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                <title>Di Ovidio le Metamorphosi, cioé Trasmutationi, tradotte dal latino diligentemente in volgar verso [per Nicolò degli Agostini] 2.800,00 €</title>
                <link>https://www.antiquariat-abaton.de/Di-Ovidio-le-Metamorphosi-cio-Trasmutationi-tradotte-dal-latino-diligentemente-in-volgar-verso-per-Nicol-degli-Agostini.html</link>
                <pubDate>Sun, 25 Jun 2023 13:18:26 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M860.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Zweite Zoppino-Ausgabe der frühen italienischen Übersetzung von Ovids Metamorphosen mit den zahlreichen, geistreich-szenischen Holzschnitt-Illustrationen aus der venezianischen Offizin des Nicolò di Aristotile de&amp;#39; Rossi (auch Rusci), detto lo Zoppino, mit dessen &quot;Marca tipografica&quot; am Schluss, die den heiligen Nikolaus auf seinem Bischofsthron zeigt. Die erste Ausgabe war 1533 erschienen. Die Übersetzung aus dem lateinischen Text ins &quot;Volgare&quot;, ins moderne Renaissance-Italienische stammt von dem venezianischen Dichter Niccolo degli Agustini.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beide Ausgaben sind gleichermaßen selten, seit Jahrzehnten nicht gehandelt worden, so dass jüngst ein Nachdruck als Studienausgabe erschien (Wentworth Press 2016). &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bemerkenswert ist auch die prachtvolle Titelbordüre, in die der typographische Text in Rot und Schwarz eingedruckt wurde - zusammen mit einer kleinen Vignette mit dem angenommenen Porträt des Vergilius, als lorbergekrönter Dichter in Dante-Pose</description>
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                <title>Die altdeutsche Buchillustration 22,00 €</title>
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                <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 12:04:22 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/nopic.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Standardwerk des Kunsthistorikers und Ziehvaters der Abstrakten Malerei.</description>
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                <title>Ain Fruchtbar buechlin 600,00 €</title>
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                <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 12:05:10 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M996.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;des 16-seitigen Flugblatts eines der schillerndsten Persönlichkeiten der Reformationszeit. Der aus Dillingen stammende Humanist Heinrich Vogtherr der Ältere (1490-1556) war ein Universalgenie: ein begabter Maler und Illustrator, ein Buchdrucker und Verleger, ein Chirurg und Augenarzt, ein Schriftsteller und Dichter. Als Verehrer Luthers und Anhänger der Reformation veröffentlichte er mehrere Pamphlete in dichterischer Form, in denen er zum gottgefälligen Leben aufruft, wobei einige Einflüsse aus dem mittelalterlichen Mystizismus deutlich noch mitschwingen : „So mügen unnd werden wir“, schließt er seinen Traktat, „die neüw wydergeburt erlangen, unnd inn got ewig zuleben einngepflantzet Unnd einngeleibt werdenn, Des helf unss Chrystus Jheßus unnser herr ewig darinnen zu erhalten. Amen“ (S. 8v).</description>
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                <title>Praxis rerum criminalium, elegantissimis iconibus ad materiam accomodis illustrata 4.600,00 €</title>
                <link>https://www.antiquariat-abaton.de/Buecher/Alte-Drucke-und-Handschriften/Alte-Drucke-16-Jahrhundert/Praxis-rerum-criminalium-elegantissimis-iconibus-ad-materiam-accomodis-illustrata.html</link>
                <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 12:04:57 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M455.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;des wichtigsten und einflussreichsten Werks zum Strafrecht und ein publizistischer Meilenstein der Rechtsgeschichte. Das Werk „übte einen maßgeblichen Einfluß auf die deutsche Praxis des 16. Jahrhunderts aus“ (Konrad II, 419). In demselben Jahr sollte noch die erste niederländische Ausgabe des Werks Damhouders in Löwen erscheinen, die in manchen Bibliographien ebenfalls als Erstausgabe geführt wird. Neueste Forschungen halten aber die Erstpublikation des vom Autor ab 1550 verfassten Werks in lateinischer Sprache für wahrscheinlicher, was auch die Illustrationen bestätigen. So sind im vorliegenden Exemplar der lateinischen Ausgabe die Bestrafungsszenen allesamt in phantasievolle Rahmenädikulen eingepasst, die bei den Löwener wie auch anderen Ausgaben dann von den Blöcken geschnitten wurden, um nur die reine Szene zu drucken. Einige der Ädikularahmen tragen oben in der Kartusche eine Jahreszahl wie „1551“ und „1552“, was auch dafür spricht, dass die Holzschnitte für die erste lateinische Ausgabe von Damhouders Werk entstanden waren. 
Joos de Damhouder (1507-1581; auch geführt unter Joost, Jost, Josse oder Jodocus Damhouder) war ein in Brügge gebürtiger flämischer Jurist und Rechtsgelehrte, der in Löwen und Orléans studierte und 1533 promoviert wurde. Es folgten Jahre der Praxis als Anwalt in Brügge und ab 1550 als Präsident des dortigen Kriminalgerichtshofes. In dieser Zeit verfasste er sein Hauptwerk. 1581 starb er in Antwerpen. Als „ausgezeichneter Criminalist über er auf die Praxis und Gesetzgebung in Belgien und Deutschland einen Einfluß, der nur durch Carpzov in den Schatten gestellt wurde. Er verdankt seinen  Ruhm der ‚Practica rerum criminalium‘, einem Werk von unschätzbaren Werte für die Geschichte der Strafrechtspflege und der sozialen Zustände in den Niederlanden während des 16. Jahrhunderts“ (ADB IV, 717). 
Die „Praxis rerum criminalium“ baute Damhouder anhand der ihm persönlich untergekommenen Fälle auf: „Allgemeine Principien des Strafrechts sucht man in diesem Werke vergeblich. Desto ergiebiger ist die Behandlung des Processes und der einzelnen Verbrechen. Er fußt auf den italienischen Praktikern, deren Lehre er mit Auswahl, in klarer Sprache, mit Einmischung eigener Bemerkungen, und Mitteilungen aus eigener Erfahrung, vorträgt. Er vertritt den Inquisitionsprozess, wie er sich in den Niederlanden eingebürgert hatte; die Carolina ist nur an wenigen Stellen berücksichtigt“ (Stintzing-Landsberg I, 640ff.). 
So tragen die eindrucksvollen Holzschnitte zur Erläuterung der Fälle bei, zu ihrer Jurisdiktion und der verhängten Strafe. Sie gehören zu den frühesten ihres Genres und zeigen Straftaten wie Hochverrat, Inzest, Raub und Mord, ferner die Gerichtsverhandlungen, Peinliche Befragungen, Inquisition der Delinquenten wie Ehebrecher, Falschspieler , Gotteslästerer, Selbstmörder, Strandräuber, Wegelagerer. Auch die Strafen sind auf höchst drastische Weise veranschaulicht, darunter Galeerenhaft, öffentliche Geißelung, Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen, aber auch Gefängnisbeichte und Seelsorge der Sünder durch Mönche im Kerker.
Bemerkenswert hübsch sind neben den die Holzschnitte einfassenden Rahmenbordüren in Ädikulaform auch die Hintergründe, vor denen die Szenen stattfinden. So wird die Bestrafung von ungezogenen Kindern und Schüler in einer typischen spätmittelalterlichen Stadt in Flandern gezeigt. In den hübschen Bürgerhäusern mit Spitz- und Treppengiebeln kann man einen Lehrer beim Tadeln seiner Schüler zusehen, der Bestrafung eines Lümmels auf offener Straße etc.: „Iniuriam filioru in parentes, magistratus ipse subinde corrigit“. Reizend ist auch die Szene der drei Spieler, die um einen runden Tisch mit Würfeln und großen Goldmünzen in einer billigen Spelunke sitzen: der Boden besteht aus Holzdielen, die Fenstern sind zerschlagen und von den Wänden bröckelt der Putz, während ein Landsknecht auf dem Boden die Suppe auf einem Korbofen zubereitet, aus dem die Flammen schlagen, die ein Knabe mit einem Blasebalk schürt.</description>
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                <title>Delle antichità della città di Roma 860,00 €</title>
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                <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 12:04:50 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/M172.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;der frühen Beschreibung der römischen Antiken, Monumente, Statuen, Kunstgegenstände und Inschriften von dem italienischen Archäologen, humanistischen Gelehrten und Übersetzer Lucius Faunus, die erstmals im italienischen Vulgare, dann auch in lateinischer Sprache erschien und 1549 und 1552 zwei weitere Auflagen erfuhr. Neueste Forschungen verweisen auf die Urheberschaft des Antiquars Giovanni Tarcagnota da Gaeta (1499-1566), der unter dem Pseudonym Faunus (Fauno) veröffentlichte. Das von Papst Paul III. und dem venezianischen Senat akkreditierte Werk gehört zu den frühesten und detailliertesten Darstellungen der Kunst der Ewigen Stadt zur Zeit der Renaissance, als schon zahlreiche Grabungen stattfanden, man etwa den Laokoon schon gefunden hatte. Eine umstrittene Theorie des Autors ist allerdings die Lokalisierung des Forums, die zur Zeit umstritten war, da zwischen Kapitol, Palatin und Kolosseum die Kühe auf dem sogenannten „Campo Vaccino“ weideten. Gewidmet ist das Werk von dem erfolgreichen venezianischen Verleger Michele Tramezzino: &quot;Al Signor Messer Giacopo Meleghini&quot;. 
Das ausführliche Register am Schluss schlüsselt alle genannten und behandelten Kunstwerke auf. Besonders interessant ist das umfangreiche Nachwort des Autors &quot;alli lettori&quot;, zu dem es eine eigene wissenschaftliche Untersuchung von Margaret Daly Davis und Charles Davis gibt (Heidelberg 2008): „Am Ende des Buches &#039;Delle antichità della città di Roma&#039; (Venezia 1548) fügt der Verfasser Lucio Fauno ein Postscriptum hinzu, in dem er dem Leser eine damals sehr umstrittene Kontroverse unterbreitet. Es handelt sich um die Lage des Forum Romanum. Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung, nach der sich das Forum zwischen dem Kapitolinischen Hügel und dem Titusbogen befunden habe, lokalisierten andere und insbesondere Pirro Ligorio (zusammen mit seinen Freunden Gabriele Faerno und Benedetto Egio) das Forum Romanum zwischen dem Kapitolinischen Hügel und dem Palatin. Dies widersprach dem gängigen Konsens, der schon in der Topographia Antiquae Romae von Bartolomeo Marliani 1544 begründet wurde. Die Gegenargumente des Fauno zielen darauf, Ligorios Position zu untergraben, unter anderem als Verteidigung der Beschreibung der römischen Topographie, wie sie in der Antichità di Roma von Fauno dargestellt wurde. Mit den Jahren erwies sich Ligorios Umlokalisierung des Forum Romanum als falsch. Zudem beweist die Diskussion von ‘Lucio Fauno’, dass sein Name als Pseudonym für den Schriftsteller und Antiquar, Giovanni Tarcagnota aus Gaeta (gest. 1566) steht.“
Nicht unerwähnt bleiben sollte der hübsche Buchschmuck der Offizin Tramezzinos. So zeigt das Titelbild eine Sibylle als Druckermarke. Die bemerkenswert schönen Initialen jeweils mit einem kleinen szenischen Bild, Landschaften, Architekturcapriccios, Gesichtern etc.</description>
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                <title>Die Deutschen Drucker des fünfzehnten Jahrhunderts 65,00 €</title>
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                <pubDate>Sun, 09 Oct 2022 12:02:22 +0200</pubDate>
                <description>&lt;img src=&#039;https://www.antiquariat-abaton.de/out/pictures/generated/product/1/390_245_75/nopic.jpg&#039; border=0 align=&#039;left&#039; hspace=5&gt;Mit Register der Drucker und Druckorte sowie Verzeichnis der deutschen und schweizerischen Druckorte in historischer Reihenfolge.</description>
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